Heidewitzka, wie lange möchte ich nun schon bei den Freitagslieblingen der
lieben Anna aka Berlinmittemom dabei sein und hab es doch bisher nie
geschafft. Dabei ist es ein so schönes Ritual, auf die vergangene
Woche zurückzublicken, sich an die schönen Momente zu erinnern und
seine Inspirationen und Tipps zu teilen! Gut Ding will ja bekanntlich
Weile haben, nech?
Also hier sind sie: Meine ersten
Freitagslieblinge!
Die titatoni Geburtstagsparty geht weiter und über meinen heutigen Gast freue ich mich alleine schon wegen der langen (virtuellen) Anreise: Die wunderbare Swana vom Handmade with Passion Blog by Swana hat sich auf den weiten Weg aus der Schweiz gemacht, um hier mit mir zu feiern. Und überhaupt ist die liebe Swana ein gern gesehener Kreativ-Gast, denn sie hat den Kopf immer voll mit richtig tollen Näh- und DIY-Ideen. Swana macht keine halben Sachen: Als gelernte Schneiderin weiß sie genau, was sie macht und kann einem immer wieder wertvolle Nähtipps geben. Aber nicht nur an der Nähmaschine ist sie eine große Hilfe: Swana ist zudem Informatikerin - ist das nicht eine faszinierende Kombination? Egal welches Technik- oder Onlineproblem mich hier plagt, Swana weiß immer sofort Rat! Swanas Blog ist wirklich eine großartige Inspirationsquelle und wer Swana und ihre Beiträge noch nicht kennt, sollte sie jetzt unbedingt besuchen!
Liebe Swana, ich danke dir von Herzen für deinen Besuch auf meiner Geburtstagssause und für deine vielen lieben Worte, du machst mich schrecklich verlegen! Und das Upgrade der genähten Osterhasen-Dame Hanna ist der Hammer, wie süß ist bitte dieses Latzhosenoutfit? Also, meine Liebe: Schön, dass du da bist!
Lasst es Konfetti regnen – Happy Birthday!
Liebe Renate, Woop Woop! Hoch die Hände und Happy Birthday zu deinen acht Jahren titatoni! Toll oder? Acht Jahre und eine wundervolle Sammlung an Beiträgen, die schöner nicht sein könnten! Da wollen wir doch mal ordentlich abfeiern! Ich freu mich so sehr, dass ich dabei sein darf und habe mich aus der Schweiz auf in den Norden gemacht, um heute hier mit euch titatonis achten Bloggeburtstag zu feiern. Ich bin Swana und schreibe den schweizer Handmade with Passion Blog by Swana. Meine Passion ist das Nähen und seit vier Jahren zeige ich mein Genähtes, DIY und was mich sonst noch so bewegt und begeistert auf meinem Blog.
Unzählige, wunderschöne DIYs von der aller besten Sorte
Es ist genau 1011 Tage oder 2 Jahre und 280 Tag her als ich Renate das erste Mal getroffen habe, und was trug sie da – ihren wundervollen Bleistiftrock «Frau Tilda», den sie selber genäht hatte, über die Schulter ganz lässig ihre Anker-Korbtasche – das blieb… das Bild, die Bewunderung, die Freundschaft, die Fröhlichkeit, die positive Energie die sie ausstrahlt!
Lasst mich mal kurz schwärmen…
Ich habe zuvor noch nie jemand gesehen der Maritimes besser umsetzt als Renate… und ihre Bildsprache ist ja mittlerweile unschlagbar. Der Blog ist so schön anzusehen, das ist ein absoluter Wellnessurlaub fürs Auge! Renate, deine Ideenvielfalt und dein Geschick, all diese Dinge so schön zu inszenieren, einfach atemberaubend! Du bist eine wahrhafte Inspirationsquelle. Ich finde Du hast einen grossen Applaus dafür verdient!
Meine liebsten Beiträge und Applaus für acht Jahre Titatoni!
Wie cool ist das denn bitte! Du nähst dir mal kurzer Hand einen Oversize Mantel aus einer Sofadecke. Ja, wenn es kein ordentliches Stöffchen zur vorhandenen Vorstellung gibt, dann kaufst Du dir dafür eine Sofadecke. Ich finde, dieser Mantel ist wirklich unglaublich toll geworden.
Oh je, da find ich den Stoff schon zum Verlieben! Die schlichte Form des Shirts mag ich auch ganz besonders… stell mir gerade die Frage, warum ich das in aller Welt noch nicht genäht habe… Ich sag dazu mal kurz und bündig ZAUBERHAFT!
Nicht nur aus Sofadecken kann man sich was nähen, das klappt auch wunderbar aus einem Geschirrhandtuch. Glaubt ihr nicht? Renate beweist es euch!
Der Beutel hat sogar einen eigenen Bilderrahmen, da kann man je nach Laune ein passendes Bild ein schieben – et voilà, da bekommt der Beutel gleich einen anderen Look. Wie schön du das erklärst mit den Sofortbildern – das absolute Geräusch «Blitz-klick-bsssssssst-wedel-wedel» klasse! Nicht nur dein DIY ist spitze, auch das Gefühl, das du vermittelst, wenn man ein Foto macht.
Es ist ja bald wieder soweit und Ostern steht vor der Tür, für diesen Anlass hat Renate ein wunderschönes Hasenkissen, welches sicher sehr einfach umzusetzen ist. Entweder ihr besorgt euch einen Kissenbezug oder ihr näht einen und dann, dann muss noch die tolle Plotter-Verzierung auf das Stöffchen. Da hat es sogar ein Hasen-Freebie… legt los! Wer kein Plotter hat – applizieren geht auch ganz fix. Ihr könnt dazu Applizier-Vlies* verwenden, damit das Motiv nicht verrutscht.
Inspirationen pur! Acht Jahre titatoni und Ideen ohne Ende
Die kleine Hanna – mein Upcycling DIY
Zu entscheiden, welchen Beitrag ich nun in welcher Reihenfolge hier festhalte, war schon unendlich schwer – wäre es möglich, würden sich alle auf Platz eins drängeln. Dann auch noch zu entscheiden, welches DIY ich nun nachmache, ja das war auch nicht so einfach. Da wir aber doch so einige Kilometer auseinander wohnen und uns leider nicht so oft persönlich sehen können, war für mich ein Gefährte oder korrekterweise eine Gefährtin genau das Richtige. Da Ostern vor der Tür steht, passt es umso besser!
Die kleine Osterhasen-Dame Hanna – ein DIY komplett aus Renates Zauberwerkstatt! Ich kann euch sagen, das hat echt Spass gemacht sie zu nähen. Das Hasenmädchen habe ich komplett aus Baumwollstoff genäht. Das Weisse der Ohren ist appliziert. Hier kommt dann wieder das Applizier Vlies zum Einsatz. Augen und Nase sind mit Stickgarn und der Knopflochtechnick aufgestickt. Am linken Ohr trägt die Dame eine kleine weisse Schleife aus Ripsband.
Die Latzhose habe ich aus dem
Schnitt von Renate abgeleitet. so passt sie perfekt. Die Knöpfchen sind
Attrappe, darunter verbirgt sich Klettverschluss.
Holt die Sektgläser raus, wir lassen die Korken knallen
Ja liebe Renate, ich danke dir von Herzen für dein Herzblut und die tollen Inspirationen! Lass dich feiern, auf viele weitere titatoni-Blogbeiträge! Ihr habt hier sicherlich auch schon ganz vieles gefunden, was euch gefallen hat. Lasst es Renate wissen. Feiert mit uns die acht Jahre titatoni, sie wird sich irre darüber freuen!
Liebste Grüsse und einen grossen Geburtstagsdrücker, Swana
Ich weiß gar nicht woran es liegt,
dass man zu Beginn eines neuen Jahres anfängt, stärker über sich
nachzudenken und den eigenen Zustand reflektiert. Vielleicht ist die
vollgepackte Advents- und Weihnachtszeit mit den vielen Terminen,
Vorbereitungen und Feiern schuld, dass man im plötzlichen normalen
Alltag wieder Zeit hat, sich stärker um sich zu kümmern. Oder es
ist einfach die Datumsgrenze, der leere Kalender mit seinen zu
füllenden Seiten, die Anlass geben, sich über den eigenen
Ist-Zustand und die Wünsche, die in einem schlummern, nachzudenken.
Achtsamkeit ist ja fast schon ein
Modewort an jedem Jahresanfang, aber es ist so wichtig: Achtsam zu
sein bedeutet aufmerksam zu sein, innezuhalten, bewusst im „Hier
und Jetzt“ zu leben. Achtsamkeit ist erholsam und setzt neue
Energie frei.
Aber leichter gesagt als getan: Wann
kommt man schon dazu, den Augenblick zu genießen? Vielmehr ist es ja
so, dass wir durch unseren Alltag flitzen, in Gedanken schon immer
beim nächsten Schritt sind und uns doch immer fragen, warum der Tag
nicht bitteschön 25 Stunden haben kann, damit wir auch noch das
letzte ToDo hineinquetschen können.
Mit Achtsamkeit für die Umwelt zu mehr
Achtsamkeit für sich selber.
Eine gute Übung ist es, wenn man auf
seinen gewohnten Wegen einmal versucht, mehr auf die kleinen schönen
Augenblicke des Alltags zu achten. Das Licht am Morgen, wenn man die
Kinder zur Kita oder zur Schule bringt, das Lächeln der Supermarktverkäuferin, die
ersten Frühlingsblumen am Wegesrand. JETZT schauen, was JETZT schön
ist. Mit ein wenig Übung automatisiert sich der Blick auf die
unzähligen wunderschönen magischen Augenblicke und der Blick wird
irgendwann fast automatisch auf die kleinen Glücksmomente des
Alltags gelenkt.
Ich habe es mir beispielsweise angewöhnt, die
täglichen Hunderunden (die mich ehrlich gesagt auch schon oft
gestresst haben, weil sie zeitlich gerade so gar nicht passen und
tausend andere Dinge wichtiger erscheinen) bewusster zu genießen. Wie verändert
sich der Wald im Laufe der Jahreszeiten, wie riecht die Natur heute,
wie fühlt sich der Boden unter den Füßen an?
Und komischerweise fühlt sich der
Spaziergang ganz schnell gar nicht mehr nach Pflichtprogramm, sondern
eher nach einem kleinen Mini-Urlaub an, aus dem man frisch und
gestärkt wieder an seine Aufgaben zurückkehrt.
Achtsamkeit bedeutet aber auch, den
eigenen Blick stärker auf die eigenen Bedürfnisse zu lenken. Gerade
als Eltern stellt man das eigene Wohlergehen schnell
hinter die Kinder-Fürsorge. Aber mal ehrlich, wenn die Mama
wochenlang auf dem Zahnfleisch kriecht, ist es mit der Harmonie in
der Familie auch nicht mehr besonders gut bestellt, oder?
Also heißt es, in sich hineinzuspüren.
Zu horchen, was man braucht, was man sich wünscht und wozu man in
der Lage ist. Nur wenn man weiß, was man kann, was man will und was
man gegebenfalls braucht, um seine Bedürfnisse und Ziele zu
erreichen, kann man sein Gleichgewicht erlangen und typischen
Stressfallen entgehen.
Eine tolle Methode, um aus dem
typischen Alltags-Hamsterrad zu entweichen, ist ein
Achtsamkeitstagebuch – einmal am Tag hält man kurz inne, nimmt
sich einige Minuten Zeit und schreibt auf, was am Tag gut war, was
besser hätte laufen können und was man sich wünscht. Dafür kann
man einfach irgendein hübsches Notizbuch nehmen, es gibt aber auch
viele vorgefertigte Achtsamkeitstagebücher, die das Ausfüllen und
Innehalten noch einfacher machen.
Besonders schön finde ich das
6-Minuten-Tagebuch von Dominik Spenst*:
Indem man den Tag Revue passieren lässt
und seine Routinen reflektiert, hat man eine echte Chance, die
eigenen Gewohnheiten zu durchbrechen und eine ausgewogene Balance
zwischen Anspannung und innerer Gelassenheit zu erlangen.
Schön für die eigene Balance sind
auch Mini-Auszeiten, die man ganz bewusst für sich einfordert. In
Ruhe (ohne Störung) ein Bad nehmen, das alte Lieblingslied hören...
es sind eben die kleinen Dinge, die glücklich machen und uns
ausloten.
Eine ganz tolle Motivationshilfe ist
auch das großartige Projekt Feel Good meiner lieben Bloggerkollegin Lou von Happy Serendipity – ihr könnt euch ganz einfach
(kostenlos!) anmelden und bekommt 30 Tage lang jeden
Tag eine Mini-Aufgabe oder eine schöne Inspiration geschickt, die
euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Eure persönlichen 30 Tage Achtsamkeit starten, wann ihr wollt - sobald ihr euch anmeldet, geht es los!
Ich bin mir sicher: Mit ein wenig mehr
Achtsamkeit und der Fähigkeit, den Augenblick zu genießen, nehmen
wir jede Hürde im neuen Jahr ein Stück weit gelassener!
Es gibt Filme, die schaut man und ist
einigermaßen (oder auch nicht) unterhalten. Und dann gibt es Filme,
die gehen ins Herz, bringen einen zum Nachdenken und inspirieren
nachhaltig. Und genau so einen Film möchte ich euch heute ans Herz
legen.
Ich hatte die Ehre, mit meiner Familie
schon vor Kinostart in den hinreissenden Film WUNDER heineinschauen zu
dürfen und was soll ich sagen:
Wir waren allesamt begeistert!
Worum geht es in WUNDER?
August "Auggie" Pullmann
(Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt. Er ist witzig, klug und
großzügig. Er hat humorvolle Eltern (Julia Roberts und Owen Wilson)
und eine phantastische große Schwester. Doch Auggie ist Außenseiter:
Ein seltener Gendefekt hat sein Gesicht entstellt.
"Was immer Ihr Euch vorstellt - es
ist schlimmer", notiert er in sein Tagebuch. Bisher wurde er
zuhause unterrichtet und versteckte sein Gesicht am liebsten unter
einem Astronautenhelm, doch nun soll er eine reguläre Schulklasse
besuchen. Nach anfänglicher Skepsis nimmt Auggie all seinen Mut
zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das
Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält.
Basierend auf R.J. Palacios hochgelobtem und preisgekröntem
Debütroman, der in 45 Sprachen übersetzt wurde, erzählt WUNDER
eine berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und
Selbstvertrauen.
Warum mich dieser Film für die ganze Familie so berührt hat:
Wunder ist so viel mehr als die
einfache Geschichte dieses besonderen Jungen. Er erzählt von den
Herausforderungen, die man als Familie und besonders auch als Mutter
überwinden muss. Julia Roberts (in die ich ja eh seit Pretty Woman
verknallt bin) spiegelt dabei den Konflikt so wunderbar wieder, in
dem man sich als Eltern befindet, wenn man zwischen Behüten und
Freiheit schenken den richtigen Weg finden muss. Jeder, der sein Kind
auf eine neue Schule gehen lässt, kann garantiert die Sorgen
nachvollziehen: Die Hoffnung, das Kind möge schnell liebe Freunde
gewinnen, die Angst vor Ungerechtigkeiten und Isolation. Genau so wie
Julia Robert am Tor der neuen Schule das Kind am ersten Tag ziehen
lässt, geht es wohl vielen Eltern in dieser Situation, auch
wenn die Kinder kerngesund sind: Man wünscht sich so viel Gutes und würde das Kind gerne vor Kummer und Schmerz bewahren und doch
muss man loslassen und darauf vertrauen, dass das Kind seinen eigenen Weg
gehen und die vor ihm liegenden Hürden meistern wird.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist
dass der Film eben nicht nur von Auggie handelt, sondern in
verschiedene Episoden aufgeteilt ist, in denen auch die Menschen um
ihn herum ihren Raum finden. Die Mutter, die Schwester und die
Mitschüler mit ihren ganz individuellen Problemen, Sorgen und
Glücksmomenten finden Gehör. Das Schöne dabei: Die ganze Familie kann sich in irgendeiner Art und
Weise in WUNDER wiederfinden und etwas mitnehmen.
Denn letztendlich ist es eine
wunderbare Geschichte über die Kraft der Liebe, die Macht der
Vorstellungskraft und auch über die mentale Stärke, die eigenen Hindernisse
zu überwinden.
WUNDER ist eine schöne Inspiration für
das noch frische Jahr: Die vielen guten Momente und die kleinen
Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, liegen vor jedem von
uns und jeder kann daraus eine Erfolgsgeschichte schreiben.
Und eines sei verraten: Die Liebe der
Familie und der Zusammenhalt unter Freunden wirken Wunder!
WUNDER erscheint am 25.01.2018 in den
deutschen Kinos, ist ab 0 Jahren freigegebenen und als
Familienfilm eine großartige Alternative zu den typischen
Animationsfilmen, in denen man so oft (eher ungewollt) landet. Es ist
ein Film mit Herz, Tiefgang und ganz viel Inspiration für Groß und
Klein!
Kein Schnee weit und breit, frühlingshafte Temperaturen...
... und trotzdem ist es da:
Das Weihnachtskribbeln, das man nur am Heiligabend verspürt, wenn der Tag langsam voranschreitet, alle ToDos abgehakt sind und langsam Ruhe ins Haus einkehrt.
Wir haben uns hier in unserem Nest eingekuschelt, lesen in aller Ruhe Weihnachtsgeschichten und genießen diese besondere Zeit.
Und das wünsche ich euch auch: Eine ganz besondere Zeit mit Menschen, die euch lieben und wunderbare funkelnde Augenblicke voller Magie, die sich ins Herz einbrennen. Habt es fein, Ihr Lieben!
Ab und an überkommt mich eine große
Welle der Dankbarkeit. Ich lebe mit meiner Familie in einem Land ohne
Krieg, wir haben Zugang zu Bildung und meinen Kindern steht die Welt
offen. Wir haben täglich mindestens eine warme Mahlzeit auf dem
Tisch stehen und wenn es draußen bitterkalt wird, ziehen wir uns
ganz einfach kuschelig warm an. So wie mit diesem muckeligen Schal.
Aber dies ist nicht irgendein beliebiges Winteraccessoire, sondern
etwas ganz Besonderes: Er ist „der Schal fürs Leben“.
Seit 2014 gibt es die gemeinsame Aktion
von Save the Children und der Brigitte.
Wer am 10. Dezember diesen Schal trägt,
setzt ein Zeichen gegen Kriege und hilft syrischen
Flüchtlingskindern.
Mehr als sechs Jahre dauert der
grausame Konflikt in Syrien nun schon an. Und am meisten leiden die
Kleinsten: Sie mussten zusehen, wie Freunde und Familienmitglieder
vor ihren Augen getötet wurden. Sie können gar nicht oder nur
unregelmäßig zur Schule gehen, es gibt keine ausreichende
medizinische Versorgung oder lebenswichtige Hilfsgüter.
Mit diesem Schal kann man einen kleinen
Teil dazu beitragen: Entweder ordert man sich ein Strickset oder (wie
die Stricknoobs wie ich) gleich den fertigen Schal aus hochwertiger
Wolle von LANA GROSSA und spendet so automatisch 10 Euro an die
Nothilfe von Save the Children für syrische Flüchtlingskinder, die
aktuell mehr denn je Unterstützung brauchen.
Mit dem Geld werden zum Beispiel Nothilfen weiter ausgebaut, Schulen
errichtet, Klassenzimmer erneuert und mit Möbeln, Schulbänken und Tafeln
ausgestattet. Im Libanon und in Jordanien werden Child Friendly Spaces
eingerichtet, wo Kinder intensiv betreut werden.
Und am 10. Dezember gibt es dazu den großen Aktionstag, an dem alle die
mitmachen diesen Schal tragen und somit ein Zeichen gegen den Krieg
setzen.
Vielleicht habt ihr ja auch Lust mitzumachen? Alle Infos findet ihr direkt beiSave the Childrenoder bei Brigitte.
Liebste Grüße,
PS: Ich werde für diesen Beitrag selbstverständlich nicht honoriert, sondern berichte aus vollem Herzen gerne über diese wunderbare Aktion.
Ich gestehe: Ich bin ein Putzmuffel.
Mit einem leichten Hang zum Chaos.
Ein Fleißsternchen fürs emsige
Reinemachen hab ich noch nie bekommen. Aber auf der anderen Seite
finde ich es unglaublich schön, wenn es bei uns daheim schön sauber
und alles bestens aufgeräumt ist. Genau genommen kann ich gar nicht
ruhig an meinem Schreibtisch sitzen und meine Gedanken ordnen, wenn
sich um mich herum die Wollmäuse zum Tanz treffen und sich der
Krimskrams zu kleinen Türmchen stapelt. Damit ich mit diesem Dilemma
zurecht komme, habe ich einige Strategien für mich entwickelt, um
nicht gänzlich im Chaos zu versinken.
1. Bitte nicht zu viel auf einmal.
Wie Konfuzius schon so schön sagte:
„Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.“ Also
einfach anfangen und für den Anfang nicht zu viel vornehmen - das
funktioniert bei mir am besten. Ich stelle mir einfach einen
Kurzzeitwecker auf 20 Minuten und lege los. Man glaubt ja gar nicht,
wie viel man in dieser kurzen Zeit schafft. Oft stoppe ich gar nicht
nach dem Klingeln, aber wenn doch ist mein schlechtes Putzgewissen
schon einmal beruhigt und das Gröbste beseitigt. Und der Angang war
gar nicht so groß.
2. Nie mit leeren Händen.
Das ist ein heißer Tipp aus alten
Catering-Zeiten: Vermeide „unnütze“ Wege.
Wenn ich in den
ersten Stock marschiere, nehme ich immer etwas mit, das dort seinen
angestammten Platz hat und umgekehrt. Irgendetwas liegt ja immer rum,
das mitgenommen werden möchte.
Für die vielen Kleinteile, die gerade
mit Kindern gerne anfallen, habe ich Sammelbehälter für die Treppe
bereitgestellt. Einen für Kram, der nach oben gehört, einen für
Dinge, die ihren Platz im Erdgeschoss haben.
Die Aufkleber habe ich
selber gemacht und falls du auch solche „Treppensammler“
aufstellen möchtest, kannst du dir die Sticker gerne hier
herunterladen und ausdrucken:
3. Alles braucht seinen Platz.
Wenn Sachen immer wieder durch die
Gegend wandern, liegt es nicht unbedingt daran, dass sie oft benutzt
werden, sondern dass sie einfach keinen angestammten Platz haben. Ich
versuche wirklich jedem Gegenstand einen festen Ort zu verordnen, den
im besten Fall alle Familienmitglieder kennen. Das erleichtert das
Ordnunghalten ungemein!
Und wenn zu wenig Platz ist? Vielleicht
ist dann ein rigoroser Ausmisttag sinnvoll. Und wo weniger Sachen
vorhanden sind, braucht man auch weniger aufräumen, entstauben und
putzen!
4. Zu viele Aufgaben? ToDo-Listen!
Ich bin ja eh ein kleiner Listen-Nerd
und gerade wenn viel Kleinkram zu erledigen ist, mache ich mir gerne
Listen zum Abhaken. Warum nicht auch die vielen kleinen
Haushaltsaufgaben wie Spülmaschine ausräumen, Staubsaugen und Co.
notieren. Das stückchenweise Abhaken gibt ein nettes Erfolgsgefühl
und man kann sich die Aufgaben viel besser über die freie Zeit
verteilen, ohne sich zu verzetteln.
5. Staubsagen? Bitte in easy!
Einer meiner ungeliebtesten Aufgaben
ist das tägliche Staubsaugen. Mit Hund und Kindern gibt es ja immer
etwas, das über den Boden weht oder krümelt. Den Versuch mit einem
(einfachen) Staubsaugerroboter habe ich bereits gestartet, aber das
funktioniert bei uns gleich aus mehreren Gründen ziemlich
suboptimal: Erstens haben wir überall relativ hohe Türschwellen,
die der Roboter nicht bewältigen kann. Also muss ich ihn in jeden
Raum separat laufen lassen. Zweitens schafft er es schon mal gar
nicht in den ersten Stock.
Tausendmal besser funktioniert für
mich das Saugen mit meinem neusten Putzkumpel, einem Akkusauger von
Dyson. Mein Mann belächelt mich schon, weil ich so gerne danach
greife und plötzlich so oft staubsauge. Aber das Gerät ist wirklich
ein Knaller: Es ist superleicht, in nullkommanix habe ich ihn ein
Stockwerk nach oben getragen, um die Wollmäuse in den Kinderzimmern
zu jagen und die Treppe auch gleich mitgesaugt. Man braucht keine
Beutel mehr und kann ihn sehr leicht reinigen. Und das Wichtigste:
Der Handsauger saugt WIRKLICH gut und der Akku reicht fürs ganze
Haus.
Ich ärger mich fast ein wenig über
mich selber, dass ich mir nicht schon früher so einen Teilchen
angeschafft habe, da hätte ich mir viele mürrische
Staubsaugaktionen sparen können. Wer sich dafür interessiert: Ich
habe das Modell Dyson V6 Total Clean und kann ihn uneingeschränkt
empfehlen.
6. Last but not least: Bitte gute Laune!
Es nützt ja nichts: Es muss aufgeräumt
und geputzt werden. Also versuche ich das Ganze mit guter Laune
anzugehen. Und überhaupt: So ein Hausputz ist ja quasi ein kleines
Fitnessworkout, da kann man sich freuen und gleich ein (kleines)
Häkchen hinter den Sportpunkt machen. Das Allerwichtigste für mich
dabei ist eine gescheite Musik-Playlist. Ich würde meine
Putz-Spotifyliste ja gerne mit euch teilen, aber ganz ehrlich: Sie
ist TOTAL peinlich. Lauter Songs, die ich laut mitgröhlen kann und
bei denen ich automatisch das Tanzen anfange. Da ist von
Oldschool-Punkrock bis zum 70er Jahre Schlager alles dabei!
Habt ihr auch Tricks und Tipps, die
euch das Putzen und Aufräumen erleichtern? Verratet sie mir doch
gerne in den Kommentaren, ich würde mich freuen!
Saubere Grüße,
PS: Meine liebe Bloggerkollegin Heike von Relleomein zeigt in ihrer Rubrik „organize my life“regelmäßig tolle hilfreiche Routinen und Tipps rund um das Thema
Haushaltsorganisation und Frühjahrsputz und hat mich schon oft zu
spontanen Putz- und Aufräumaktionen inspiriert!